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Hilfe in Ossetien und Georgien benötigt

Die Reichweite unserer Liebe und Fürsorge erweitern

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Schnelle Hilfe für die Kriegsopfer in Ossetien und Georgien benötigt

 

M o s k a u – Liebevolle Menschen in großer Entfernung sind ebenfalls imstande, der Sache des Friedens und der Verständigung im umkämpften Kaukasus Auftrieb zu verleihen. Gläubige aus fernen Ländern bekommen selten die Chance, Flüchtlinge und Trauende im Kaukasus selbst zu umarmen und zu trösten. Doch dank der Entdeckung des Geldes, können bereitwillige und gutherzige Menschen vor Ort die Reichweite unserer eigenen Arme und Beine verlängern.

 

Eine Schaltstelle protestantischer, humanitärer Hilfe in den russisch-kontrollierten Gebieten von Nord- und Südossetien ist die in Wladikawkas/Rußland ansässige „Nordossetische Mission christlicher Nächstenliebe“ (North Ossetian Mission of Christian Compassion - NOMCC). Gegenwärtig hausen Tausende von Kindern aus den Kriegsgebieten in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen im Gebiet von Wladikawkas in Nordossetien-Alanien. Über die eigenen Freiwilligen schreibt die Mission: „Wir sind bereit, den am Krieg in Südossetien leidenden Kindern geistliche, geistige und materielle Hilfe zukommen zu lassen.“ Programm­kosten pro Kind werden mit rund 1.000 Rubel (28 Euro) beziffert; die Zahl der Kinder, denen geholfen werden kann, wird im starken Maße vom Umfang der gewährten Spenden abhängen. Man zielt darauf, 4 bis 6.000 Kindern (Gesamtkosten 160.000 Euro) unter die Arme zu greifen. Der russische Staat hat die Mission explizit zur Mithilfe aufgefordert; baptistische Hilfslieferungen aus St. Petersburg sind bereits eingetroffen.

 

Die staatlich-anerkannte Mission NOMCC wurde 1990 von Pastor Peter Lunitschkin, der heute in St. Petersburg ansässige Diakonieleiter der Russischen Baptistenunion, aus der Taufe gehoben. Sie ist seit ihrer Entstehung mit der in Korntal bei Stuttgart beheimateten „Licht im Osten“-Mission verbunden und hat sich auch in dem Zusammenhang für evangelistische Maßnahmen eingesetzt. Eine Kinderzeitschrift und ein Kinderchor – beide Tragen den Namen „Tropinka“ (Pfad) – sind durch die Bemühungen von Licht im Osten entstanden. Zu den weiteren, schlagkräftigen Partnern der NOMCC zählen die “Baptist World Aid” (www.bwanet.org) des Baptistischen Weltbundes und der “Dorcas Aid International” (www.dorcas.net) aus Holland. Ein weiterer Partner, das in Pennsylvania ansässige „Mennonite Central Committee“, hat bereits eine größere Materiallieferung entsandt. Gegenwärtige Leiterin der NOMCC ist Waleria Lunitschkin, (nomcc@nomcc.org  or www.nomcc.org).

 

Die NOMCC spielte eine entscheidende Rolle bei der Lieferung von Hilfsmitteln in die benachbarte Stadt Beslan nach dem Schulmassaker von September 2004. Jenes grauenvolle Ereignis hatte ebenfalls viele ossetische Opfer gefordert.

 

Alle der genannten, nichtrussischen Organisationen können ebenfalls Hilfe den Kriegsopfern in den von Georgien kontrollierten Gebieten zukommen lassen. Ein führender Kanal baptistischer Hilfslieferungen innerhalb Georgiens ist die 10-Jahre-alte “Betheli Humanitarian Association”. Sie gehört der „Evangelischen Baptistenkirche Georgiens“ (www.ebcgeorgia.org) an. Ihr Erzbischof ist Malkhas Songulaschwili (Tiflis). Euro können auf ein Konto bei der Bank der deutschen Baptisten eingezahlt werden:

 

In allen Fällen wird eine ordnungsgemäße Verwendung der gespendeten Mittel garantiert.

 

Dr. William Yoder

Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen der RUECB

Moskau, den 29. August 2008

 

Eine Veröffentlichung der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen bei der Russischen Union der Evangeliumschristen-Baptisten. Zur Veröffentlichung freigegeben. Meldung Nr. 08-41, 500 Wörter.